By Henning Schmidgen

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Das verdeutlicht sich an den Ähnlichkeiten, die sie mit den von Klein beschriebenen Positionen sowie mit den anschließend von Deleuze unterschje­ denen Tiefen aufweisen. Die Wunsch-Maschinen stehen im Kontrast zum Kör­ per ohne Organe, und sie ähneln darin den Partialobjekten, von denen Deleuze in Logique du sens gehandelt hat. Diese Konstellation weist insgesamt auf das zurück, was Klein als parano id-schizoide Position beschrieben hat. Das schizo­ ide Moment ist dabei auf die Wunsch-Maschinen zu beziehen; das paranoide Moment resultiert hingegen aus Verhältnissen zwischen Wunsch-Maschine und Körper ohne Organe.

In »Antilogos ou Ia machine litteraire« setzt Deleuze seine 1964 begon­ nene Auseinandersetzung mit dem Werk Marcel Prousts fort. Der Begriff der Maschine steht darin im Dienste einer Analyse von bestimmten, durch den Er­ zähler der Recherche du temps perdu immer wieder beschriebenen Erlebnis­ konstellationen und einer Beschäftigung mit den Formproblemen des modernen Romans. Der Maschinenbegriff, den Deleuze vor dem Erscheinen des Anti-{Ldipe in seinen Schriften verwendet, bewahrt eine merkwürdig enge Nachbarschaft zum Begriff der Struktur.

Freilich hat sich der Tenor der Darstellung vollständig geändert. 2 1 8/ 232), erscheint im Anti-CEdipe als gleichsam geschäftige Kopplungs­ und Entnahrnearbeit, die fortwährend in allen Richtungen vor sich geht. Die Neutralisierung der schizoiden Position, die Deleuze in Logique du sens durch die Modifikation der dualistischen Konzeption Kleins begonnen hat, kommt dabei voll zum Tragen. Im Gegensatz zu den Wunsch-Maschinen ist der Körper ohne Organe als Konzept schon in Logique du sens formuliert, und er wird im Anti-CEdipe so I 0 ln Logique du sens hat Deleuze betont, daß die beiden Tiefen nach dem Übergang zur pervers­ sexuellen Position als »Gefahren« bestehen bleiben.

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