By Dr. Filippo Gullotta (auth.)

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Sonst variiert die Zellgro~e nur geringftigig. Das Obersichtsbild der Zellkolonie ist homogen, amorph, irgendwelche Organisationsformen sind nicht erkennbar. Bis auf das Auftreten degenerativer Veranderungen andert sich das Bild der Kultur mit zunehmender Kultivationsdauer nicht. In allen Fallen sind zahlreiche Makrophagen vorhanden. 31. Wahrend der Proliferation erscheinen die Geschwulstzellen stark spindelig mit bipolaren Fortsatzen. , 64 : 1 (Fall 14) Auffallend ist in allen Kulturen das massenhafte Auftreten kleiner, runder, hyperchromatischer Kerne.

Abb. 30). , 64 : 1 (Fall 16) die sehr oft noch der Lage der geschwulstinfiltrierten Kleinhirnrinde entsprechen und reihenweise angeordnet sind. Fiir die in den Kulturen ebenfalls vereinzelt auftretenden glialen Elemente gilt ein gleiches. Sie treten stets in der Form der reifen Astroglia auf und niemals in den aus der Kultivation embryonal en Hirngewebes bekannten Obergangsformen (s. KERSTING, 1961). ZusammenJassend laBt sich feststellen, daB dem Bild der Kultur lediglich zu entnehmen ist, daB es sich bei diesen Tumoren nicht urn epitheliale Geschwiilste handelt und daB die als Geschwulstzellkolonien angesprochenen Kulturen tatsachlich Tumorzellen und nicht etwa Abkommlinge des Geschwulststromas sind.

Histologisch sind diese Areale von den angrenzenden Ventrikeldachanteilen deutlich zu unterscheiden. Sie bestehen aus Zellen, die WEED fiir differen zierte Ependymzellen halt, die den Zellen des unmittelbar anliegenden embryonalen Mesenchyms der Meninx primitiva sehr ahnlich sind. Sie haben keinen epithelialen Charakter, sie sind klein, mit sparlichem Cytoplasma und feinen Fortsatzen. Diese Areae werden auch bei menschlichen Embryonen sowie bei Hiihner-, Kaninchen-, Katzen- und Schafembryonen erkannt.

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