By Irene Neverla, Mike S. Schäfer

Mediale Darstellungen sind für viele Menschen die zentrale Informationsquelle zum weltweiten Klimawandel. Massenmedien verdeutlichen die Relevanz des Themas, brechen globale Klimaveränderungen auf regionale Kontexte herunter und zeigen kurzfristige Folgen des langfristigen Wandels. Daher versuchen Wissenschaftler, Politiker, NGOs und Unternehmen, massenmedial zu Wort zu kommen und sich zu positionieren. Mediale Konstruktionen des Klimawandels, ihre Treiber und Wirkungen sind daher verstärkt ins Blickfeld der internationalen kommunikationswissenschaftlichen Forschung gerückt. Dieser Band sichtet die vorliegende Literatur, präsentiert den aktuellen Wissensstand und zeigt Forschungsperspektiven auf.

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9. S. 261 – 283. Weingart, Peter, Anita Engels & Petra Pansegrau (2002): Von der Hypothese zur Katastrophe. Der anthropogene Klimawandel im Diskurs zwischen Wissenschaft, Politik und Massenmedien. Opladen: Leske + Budrich. Wilkins, Lee & Philip Patterson (1991): Science as a Symbol: The Media Chills the Greenhouse Effect. ): Risky Business: Communicating Issues of Science, Risk and Public Policy. Westport, CT: Greenwood Publishing Group. S. 159 – 176. Wittgenstein, Ludwig (1970): Über Gewißheit.

Wilson, Kris M. (2000): Drought, Debate, and Uncertainty: Measuring Reporters’ Knowledge and Ignorance about Climate Change. In: Public Understanding of Science, Jg. 9. S. 1 – 13. Zehr, Stephen C. (2000): Public Representations of Scientific Uncertainty about Global Climate Change. In: Public Understanding of Science, Jg. 9. S. 85 – 103. Framing-Strategien in der Klimakommunikation von Industrieakteuren Inga Schlichting 1 Klimawandel als industrielles Problem Volkswirte prognostizieren weitreichende ökonomische Folgen des Klimawandels (Bunse 2009).

A. aus Szenarien und Modellen stammen. Renn und KollegInnen (2007) argumentieren, dass trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts Unschärfe unvermeidlich ist, und dass Ungewissheiten über den Status und die Folgen des Klimawandels prinzipiell nicht auflösbar sind. Die Wissenschaft kommuniziert in der Regel nicht mit eindeutigen Aussagen. Ganz im Gegensatz dazu geht es den Massenmedien in ihren Kommunikationen aber darum, Eindeutiges auszuwählen und Resultate als endgültig zu kennzeichnen. Je klarer ein Ereignis markiert ist, desto eher überspringt es die Hürde der medialen Selektionsmechanismen.

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