By Manuel Vermeer

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Soziologie der Zweierbeziehung: Eine Einführung

Die Pluralisierung von Beziehungsformen macht eine Soziologie der Zweierbeziehung erforderlich, die sowohl Ehen wie auch nichteheliche Formen einbezieht. In dieser Einführung werden die bislang verstreuten Beiträge gebündelt, systematisiert und in einer (mikro-)soziologischen Perspektive verdichtet. In Unterscheidung zu einem individuumszentrierten Ansatz, wie er in der Psychologie und der Paartherapie verankert ist, werden Zweierbeziehungen in der culture von Georg Simmel, Alfred Schütz und Erving Goffman als ein genuin soziales Phänomen aufgefasst.

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Nicht nur, da diese ohnehin von zweifelhafter Zuverlässigkeit sind, sondern auch weil ihre Aussagefähigkeit sehr begrenzt ist. Ca. 18 Mio. Menschen in Shanghai oder statistisch 1,2 Menschen pro km² in Tibet relativieren die Interpretationskraft von Durchschnittswerten. Wichtig ist zu begreifen, dass China in vieler Hinsicht mit dem ganzen Europa zu vergleichen ist, nicht mit einem einzelnen europäischen Staat. Die Fläche, die Vielfalt in Natur wie Bevölkerung, die Sprachen, die unterschiedlichen Mentalitäten: all das macht China aus.

Neimenggu). In diesen Regionen leben primär Angehörige verschiedener nationaler Minderheiten, so die Mongolen, die Tibetaner etc. oder wie in Ningxia überwiegend Angehörige der Hui-Minorität (Moslems). Diesen Minoritäten wurden besondere Rechte zugesprochen, da sie überwiegend in Grenzprovinzen leben und somit ein besonderes Gefahrenpotenzial darstellen. Die Provinzen genießen daher einen privilegierten Status, der aus Sicht ausländischer Investoren jedoch irrelevant ist, da er sich auf politische, die Situation der dort lebenden Menschen betreffende Regelungen bezieht.

Der Ernüchterung nach dem Massaker folgte jedoch kurz darauf wieder „business as Wirtschaftspolitisches Umfeld 39 usual“. Schon ein Jahr später war wieder der status quo ante erreicht und die Beziehungen weitgehend normalisiert. Zu Beginn der neunziger Jahre wurde China nun endgültig zum bevorzugten Land aller ausländischen Investoren. Kaum jemand, der es sich leisten konnte, nicht auf diesen Markt zu gehen, seine Produkte nicht nach China zu exportieren. Die Erfolgschancen standen nicht viel besser als 10 Jahre zuvor, noch immer schrieben viele sino-ausländische Joint Ventures rote Zahlen, aber man war erst einmal da.

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