By Hans Magnus Enzensberger (auth.), Peter Neitzke, Carl Steckeweh, Reinhart Wustlich (eds.)

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Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen: Anspruch, Praxis, Perspektiven

Bescheiden der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen wird in Arzthaftungsprozessen von den Gerichten pr{judizie- rende Wirkung beigemessen. Rechtfertigen die derzeitigen Verfahren in medizinischer und rechtlicher Hinsicht diese Praxis. Der Symposiumsband gibt einen vertieften Õberblick }ber den Meinungsstand und stellt eine Grundlage f}r die Fortsetzung konstruktiver Gespr{che mit dem Ziel der Õberar- beitungals reformbed}rftig erkannter Verfahrens- und Begut- achtungsmodalit{ten dar.

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Mit der Diagnose, die Mathias Greffrath 1 einer gesellschafdich entscharften Kunst und Kultur zumutet, hat sich auch die Architektur auseinanderzusetzen. Glaubt die Gesellschaft, auf die Baukultur verzichten zu kannen? "2 Doch gemach, im Fegefeuer des wirtschafdichen Strukturwandels steht jede Profession auf dem Prufstand. Die nach 1989 immer starker hervortretenden Konflikte haben aIle erfaik War nicht vorausgesagt worden, nach dem Ende des Kalten Krieges werde auch im Westen nichts so bleiben, wie es war?

Das Vorgefundene wurde konserviert, wirklich N eues nur an wenigen Stellen hinzugefugt, so zum Beispiel der Anbau, durch den zwei groGflachigere Raume geschaffen werden, oder die Verglasung des Lichthofs, der eine deutlich sichtbare Fuge zwischen den beiden Teilen des Hauses bildet. Die Formensprache des Neuen ist auf eine Grundform reduziert, ein langgezogenes Rechteck, das unter anderem in der Verkleidung der neuen Baukorper, im Pflaster des Vorplatzes sowie in den Fensterelementen des Lichthofs zu finden ist.

Die von Habermas 1984 kritisierten Bedingungen waren: "Erstens eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, die unter heutigen Bedingungen eine massive Arbeitslosigkeit auch langerfristig in Kauf nehmen muB. Das kannte zu einer neuen Segmentierung der Gesellschaft in "ins" und "outs" fuhren, wobei sich die "ins" aus sozial privilegierten Minderheiten zusammensetzen, die gegenuber den aus dem ArbeitsprozeB AusgestoBenen eine Mehrheit bilden. [ ... ] Die zweite Zutat bildet ein Traditionalismus, der in der Kultur-, in der Familienpolitik (allerdings nicht in der Medienpolitik, die ja unmittelbar wirtschaftliche 1nteressen beruhrt) auf die sckundaren Tugenden, die positiven Vergangenheiten [ ...

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