By Andreas Weese, Prof. Dr. Bernd Rudolph

Andreas Weese analysiert die kapitalmarkttheoretische und die empirische Forschung zur Zahlungsform bei Unternehmenszusammenschlüssen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Wahl der Akquisitionswährung ein relevanter Faktor für den Erfolg von Unternehmenszusammenschlüssen ist. Ein Kernstück seiner Arbeit ist die Untersuchung anhand eines aktuellen Datensatzes von 117 Übernahmen durch europäische Banken innerhalb des Zeitraums von 1999 bis 2005.

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Vgl. hierzu Rajan/ Zingales, 2003, S. 126, Tab. 1. 40 8 3,51 3,64 3,50 3,00 4,06 3,86 4,00 1,68 1,63 1,61 1,52 1,50 2,05 1,93 1,84 1,84 2,00 2,80 2,67 2,59 2,62 2,50 2,65 2,55 2,52 2,53 2,68 2,52 2,47 2,52 2,97 2,96 2,97 2,97 Bilanzsumme im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt 4,50 1,00 0,50 0,00 Deutschland Großbritannien Frankreich 2001 Italien 2002 2003 Spanien Euroraum EU 25 (Durchschnitt) (Durchschnitt) 2004 Abb. 1: Anteil der aggregierten Bilanzsummen am BIP im Ländervergleich in der EU43 Aus Abb.

A. 128 Allerdings ergaben diese Analysen wenig Unterstützung für die Betrachtung von Kostenreduzierungen als bedeutenden Treiber für die größten Zusammenschlüsse im Bankensektor. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass bei sehr großen und stark diversifizierten Banken Kostensynergien schwerer aufgedeckt werden können, da diese u. U. nur in einzelnen Bereichen auftreten und auf Konzernebene nicht entsprechend sichtbar werden. 123 Vgl. Vander Vennet, 2002, S. 257. Vgl. Berger/ Mester, 1997, S. 926-928.

Bikker und Haaf (2002) einen signifikanten Einfluss der Marktkonzentration auf den Wettbewerb feststellen, finden Claessens und Laeven (2004) keinen entsprechenden Zusammenhang. Vgl. hierzu Bikker/ Haaf, 2002, S. 2211 und Claessens/ Laeven, 2004, S. 581. 140 So weisen bspw. die Ergebnisse einer Studie von Akhavein, Berger und Humphrey (1997) darauf hin, dass Zusammenschlüsse von großen US-Banken in den 80er Jahren nur zu geringen Preisveränderungen führten, aber gleichzeitig erhebliche Effizienzwirkungen hatten.

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