By Rigmor Texhammar RN, Christopher Colton M. B., B. S., L. R. C. P.,F. R. C. S., F. R. C. S. Ed. (auth.)

Aufgrund der Weiterentwicklung der AO-Instrumente und -Implantate sowie der Einführung neuer Techniken in der Unfallchirurgie und Orthopädie wurde die englische Ausgabe in der zweiten Auflage völlig überarbeitet. Mit Ausnahme der speziellen Instrumente, die in der Wirbelsäulenchirurgie und maxillofazialen Chirurgie eingesetzt werden, wird nun auch in der deutschen Ausgabe das gesamte AO-Instrumentarium dargestellt. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den textual content und zeigen sowohl die einzelnen Instrumente und Implantate als auch ihre Handhabung und Anwendung. Das Buch ist somit eine wertvolle Ergänzung des Manuals der Osteosynthese. Es kann von allen Mitgliedern eines Chirurgenteams als Nachschlagewerk genutzt werden, sobald die Entscheidung für eine Osteosynthese getroffen wurde.

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Bescheiden der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen wird in Arzthaftungsprozessen von den Gerichten pr{judizie- rende Wirkung beigemessen. Rechtfertigen die derzeitigen Verfahren in medizinischer und rechtlicher Hinsicht diese Praxis. Der Symposiumsband gibt einen vertieften Õberblick }ber den Meinungsstand und stellt eine Grundlage f}r die Fortsetzung konstruktiver Gespr{che mit dem Ziel der Õberar- beitungals reformbed}rftig erkannter Verfahrens- und Begut- achtungsmodalit{ten dar.

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1963) besteht das Ziel der Frakturbehandlung in früher Wiederherstellung der Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaße und in optimaler später Funktion. Ziel ist auch das Vermeiden der Frakturkrankheit. B. Draht), das, auf der Zugseite der Fraktur angelegt, eine (relative) Stabilisierung bewirkt. Zugschraube: Sie komprimiert zwischen Schraubenkopf und Gewinde einer Frakturfläche. Interfragmentäre Kompression bewirkt Vorspannung und Reibung und damit Stabilität der Fraktur. Die durch Zugschraube bewirkte Kompression ist viel höher als die durch sog.

Vorspannung: Interfragmentäre Kompression spannt die Frakturflächen vor und verhindert so unter funktioneller Zugspannung das Auseinanderweichen der Fragmente. Bedingung für den Erhalt der Stabilität ist, daß die Vorspannung größer ist als die durch Funktion (Biegung) erzeugte Zugspannung. Ziel der Frakturbehandlung: Nach M. E. Mueller et al. (1963) besteht das Ziel der Frakturbehandlung in früher Wiederherstellung der Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaße und in optimaler später Funktion. Ziel ist auch das Vermeiden der Frakturkrankheit.

Schienung: Ein schienendes Implantat verringert die Frakturbeweglichkeit oder reduziert die Last, die auf einen rekonstruierten und durch Zugschraube fixierten Knochen wirkt. Die Schienung allein bewirkt keine absolute Stabilität. Spaltheilung: Untergruppe der direkten Heilung. Sie tritt bei stabil fixierten Spalten auf und besteht im Auffüllen der Spalte durch direkt gebildeten, lamellären Knochen. Es folgt ein Umbauprozeß des Havers-Systems. Die für die direkte Knochenbildung nötige geringe Dehnung der reparativen Gewebe kann in einer schmalen Spalte nur erreicht werden, wenn in der Nähe Kontaktzonen solid abstützen.

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