By Prof. Dr. med. K. Maurer, Dr. med. L. Frölich, Dr. med., Dipl.-Psych. R. Ihl (auth.), Prof. Dr. med. K. Maurer, Dr. med. L. Frölich, Dr. med., Dipl.-Psych. R. Ihl (eds.)

Die Zunahme der mittleren Lebenserwartung des Menschen in den hochindustrialisierten L{ndern f}hrte zu einer unverh{ltnism{~ig ausgepr{gten ]berpopulation an alten Menschen. Dadurch bedingt kommt es in immer st{rkerem Ausma~e zur Zunahme von Hirnleistungsst|rungen im regulate, die es zu diagnostizieren und therapieren gilt. Das vorliegende Buch hilft beim diagnostischen Proze~ der Einordung der Demenzen und unterbreitetVorschl{ge, den Schweregrad der intellektuellen Beeintr{chtigung auch neuropsychologisch sicher zu beurteilen. Neben einem epidemiologischen Kapitel finden sich Angaben }ber neuroanatomische und neurochemische Ver{nderungen bei Demenzen. Die neuesten molekulargenetischen Erkenntnisse werden genau so ber}cksichtigt wie Kenntnisse }ber die Entstehung der Erkrankung und ihrer Risikofaktoren. Zum Schlu~ wird auf die Behandlung der Demenzen eingegangen, wobei zwischen recht intestine behandelbaren, sogenannten sekund{ren,und weniger intestine behandelbaren Demenzformen, wie z.B. der Alzheim er Krankheit unterschieden wird. Der Lehrtext entspricht dem allgemeinenBed}rfnis der [rzte, Psycholgen und Studierende der Medizin, in ein Gebiet eingef}hrt zu werden, das durch gesellschaftliche Umschichtungen immer mehr in unser Interessensfeld getreten ist..

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Bescheiden der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen wird in Arzthaftungsprozessen von den Gerichten pr{judizie- rende Wirkung beigemessen. Rechtfertigen die derzeitigen Verfahren in medizinischer und rechtlicher Hinsicht diese Praxis. Der Symposiumsband gibt einen vertieften Õberblick }ber den Meinungsstand und stellt eine Grundlage f}r die Fortsetzung konstruktiver Gespr{che mit dem Ziel der Õberar- beitungals reformbed}rftig erkannter Verfahrens- und Begut- achtungsmodalit{ten dar.

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Oben rechts: Topographische EEG-Aktivitat der 1}-Tatigkeit bei KontroJlen (oberes Kopfformat) und bei DAT-Patienten (unteres Kopfformat) mit nichtsignifikantef Zunahme bei DAT-Patienten. Unten links: Topographische EEG-Aktivitat der a-Tatigkeit bei Kontrollen (oberes KopffomUlt) und bei DAT-Patienten (unteres Kopffonnat) mit Abnahme an a-Tatigkeit und der Grundfrequenz bei DAT-Patienten (P < 0,05). Un ten rechts: Topographische EEG-Aktivitat def ~-Tatigkeit bei Kontrollen (oberes Kopfformat) und bei DAT-Patienten (unteres Kopfformat) mit signifikanter Abnahme an ~­ Tatigkeit bei DAT-Patienten (P < 0,05).

Die Glukose wird nach der Aufnahme in die Zellen zunachst glykolytisch im Zytosol und dann oxidativ im Mitochondrion abgebaut. Die dabei freiwerdende Energie wird in Form energiereicher Adeninnukleotide gespeichert, die im wesentlichen flir die Aufrechterhaltung des Membranpotentials und die Prozesse der Neurotransrnission benotigt werden. Veranderungen von Glukose- und 0 2-Verbrauch gehoren zu den am besten dokumentierten biologischen Befunden bei der DAT. Bereits 1978 beschrieb Abb. 7. Positronenemissiontomographie-Schnittbilder (PET) des regionalen Glukosestoffwechse1s im Gehirn bei gesunden Probanden.

16). Flir den Einzelfall hat der Nachweis oder das Fehlen einer Atrophie, sei es im Rahmen einer Computertomographie beim Lebenden oder der pathologischen Untersuchung nach dem Tod, jedoch keine groBe diagnostische Aussagekraft. Von einer Atrophie sind der Frontal- und Temporallappen der Hirnrinde sowie der Hippocampus und die Regio entorhinalis am stiirksten betroffen (Brun u. Englund 1981). Ais Kompensation fur das atrophierte Hirngewebe findet sich eine VergroBerung der Hirnventrikel und des auBeren Liquorraumes.

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