By Atle Naess, K. Hartmann-Butt

Die preisgekr?nte Biographie des norwegische Schriftstellers Atle N?ss f?hrt den Leser auf eine fesselnde Reise durch die H?hen und Tiefen des Lebens einer der schillerndsten Pers?nlichkeiten der europ?ischen Wissenschaftsgeschichte - Galileo Galilei. Mit feinsinniger Empathie entwickelt Naess das Portrait eines Mannes, der sich selbst durch die Zw?nge der r?mischen Inquisition nicht von seinen wegweisenden Forschungen abbringen lie?. Aus den Rezensionen der norwegischen Ausgabe: "Mit umfassender Kenntnis und sicherem Erz?hlstil hebt N?ss die epochemachenden Arbeiten hervor, die die Grundlage der modernen experimentellen Naturwissenschaften bilden. Er packt all die vielen Stationen [Galileis] Lebens in ein sehr lesenswertes Buch, das in vielerlei Hinsicht hervorsticht." according to Anders Madsen, Aftenposten Morgen "Diese Biographie stellt eine faszinierende kulturhistorische Studie dar und ist daher nicht nur f?r Leser mit Interesse an Naturwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte geeignet. Sie kann auch hervorragend als Roman gelesen werden." Atle Abelsen, Teknisk Ukeblad

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Soziologie der Zweierbeziehung: Eine Einführung

Die Pluralisierung von Beziehungsformen macht eine Soziologie der Zweierbeziehung erforderlich, die sowohl Ehen wie auch nichteheliche Formen einbezieht. In dieser Einführung werden die bislang verstreuten Beiträge gebündelt, systematisiert und in einer (mikro-)soziologischen Perspektive verdichtet. In Unterscheidung zu einem individuumszentrierten Ansatz, wie er in der Psychologie und der Paartherapie verankert ist, werden Zweierbeziehungen in der culture von Georg Simmel, Alfred Schütz und Erving Goffman als ein genuin soziales Phänomen aufgefasst.

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Galilei wollte herausfinden, wie sich die Geschwindigkeit der Kugeln im Verhältnis zum Weg und zur Zeit veränderte. Doch er operierte innerhalb eines euklidischen, geometrisch geprägten mathematischen Rahmens. Er interessierte sich also wenig für absolute Zahlen. Stattdessen versuchte er, die Proportionen zwischen den Ergebnissen verschiedener Versuchsanordnungen zu finden. Die neue Algebra war ihm fremd, und er verwendete auch keine Dezimalzahlen, nur gewöhnliche Brüche. Dezimalzahlen wurden damals immer häufiger verwendet, doch es ist möglich, dass Galilei das System für nicht logisch begründet genug hielt, um es bei einer Arbeit zu verwenden, die ausschließlich zu logisch haltbaren Schlussfolgerungen führen sollte.

Nun bot auch sein Tod eine glänzende Chance, um aus dieser Welt in eine noch weitaus verlockendere zu gelangen. Die Kugeln fallen an ihren Platz Neben Unterricht, Familienleben und sonstigen Alltagsaufgaben beanspruchten die Experimente den größten Teil von Galileis Zeit. Da er mit seinen Versuchen auf der schiefen Ebene nicht weiterkam, setzte er sich erneut mit der Pendelbewegung auseinander, die ihn schon in seiner Studienzeit in Pisa interessiert hatte. Er wusste, dass die Zeit, die ein Pendel für seine Schwingungen brauchte, konstant blieb, also unabhängig davon war, wie weit das Pendel ausschlug – solange die Pendelschwingungen nur klein waren.

Zu seinen rein geometrischen Funktionen zählte die Berechnung von umschriebenen und eingeschriebenen Kreisen von Vielecken; doch es war auch nützlich, um den Radius eines Kreises mit demselben Flächeninhalt wie verschiedene rechteckige Vielecke zu ermitteln – nur annähernd, da die „Quadratur des Kreises“ bekanntermaßen eines der unlösbaren Probleme der Mathematik darstellt. Am interessantesten ist vielleicht, dass man, ausgehend von einem gegebenen Vieleck, etwa einem Quadrat, leicht die Seite eines neuen Vielecks mit n mal so großem Flächeninhalt berechnen konnte.

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